Mittwoch, 21. November 2007

Der letzte Tag in Japan

Letzter Tag in Japan. Heute Morgen mussten wir wieder früh aufstehen. Mit dem Bus ging es zur Asakusa Station und von dort mit dem Zug nach Nikko. Nikko hab ich ja auch schon gesehen, allerdings nicht den Rinno-ji Tempel. Der Tempel stammt aus dem 8. Jahrhundert und wurde von Shodo Shonin (einem Priester) gegründet. Im Tempel selbst sind drei heilige Figuren zu bewundern. Diese sollen die drei heiligen schintoistischen Berge symbolisieren.
Danach sind wir kurz durch den Toshogu Schrein geschlendert, aber einige Dinge, die ich letztes Jahr gesehen habe, wurden leider nicht angeschaut. Das Mausoleum selbst haben wir nicht gesehen und ich wäre zu gerne noch mal in die Halle mit dem Drachen gegangen.
Dafür fuhren wir nun zu den Kegon-Fällen. Da hatte ich ja letztes Jahr das Pech, dass schlechtes Wetter war. Diesmal war es zwar kalt, aber dafür sonnig.

Zunächst sind wir aber erstmal an den Chuzenji-See. Ein kurzer Stopp für das Mittagessen und für ein Foto. Und dann sind wir noch ein Stück weiter zu den Ryuzu-Fällen gefahren. Eigentlich ist das kein richtiger Wasserfall, sondern mehr eine Kaskade. Der Bus setze uns oben ab und man konnte entlang des Flusslaufes zum See hinab laufen. Am Rande des Flussbettes lag sogar noch Schnee, der morgens dort gefallen sein soll. Unten angekommen fließt das Wasser rund um einen Felsen, der wohl so wie ein Drachenkopf aussehen soll (daher heißt der Wasserfall auch so – ryu = Drache). Ich hab keinen Drachenkopf gesehen.
Danach noch ein kurzer Stopp auf der anderen Seite des Chuzenji-Sees. Dort konnten wir den Fuji von Nikko sehen. Eigentlich ein total unspektakulärer Berg. Aber weil er nun eben genau die Form des Fuji hat, wird er eben so genannt.
Dann noch ein kurzer Stopp bei den Kegon Falls, die den Ablauf des Chuzenji-Sees bilden und den Ursprung des Oshiri Flusses. Angeblich soll jedes japanische Kind diesen Wasserfall zeichnen können.
Ein kurzer Bummel durch die Souvenirläden und dann ging es mit dem Bus über die Serpentinen zurück zum Bahnhof. Unterwegs sahen wir sogar noch einige Affen für die Nikko ja eigentlich auch berüchtigt ist. In der Stadt haben wir sogar eine Affenmutter mit ihrem Baby erspäht, die gemütlich die Strasse überquerte.

Gegen 19.15 Uhr trafen wir wieder in Tokyo ein und die Reiseleitung lud uns zum letzten Abschlussessen ein. Da wir alle das Kobe-Fleisch so genossen haben, durften wir noch einmal grillen gehen. Das heißt, der erste Gang war auf die Toilette. Und da war ich dann doch sehr erstaunt. Dort befindet sich immer eine Flasche mit Mundspüllösung und Becher. Find ich seltsam in einem Restaurant. Aber gut.
Für den ersten Gang beim Essen grillten wir Jakobsmuscheln über dem Feuer, anschließend Rindfleisch und danach kam auch noch ein riesiger Teller mit Hühnchenfleisch. Kein Wunder, dass wir alle runde Bäuche hatten. Die Reiseleitung spendierte uns sogar das erste Getränk.
Da es das letzte Essen war, bedankten wir uns bei unserer Reiseleitung. Die Erklärungen waren zwar häufig in einem recht schwer verständlichen gebrochenen Deutsch aber alles in allem, war es eine sehr schöne Reise.
Der Tag endete ziemlich spät im Hotel, da wir auch noch vom Restaurant zum Hotel zurück laufen mussten. Jetzt noch Koffer packen.........

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