Ich bin angekommen und ich bin doch ein wenig stolz auf mich.
Also der Tag gestern fing ja schon sehr überraschend an. Am Flughafen Dresden konnte man mich nicht bis Sapporo (New Chitose Airport) einchecken. Angeblich kann man in Japan kein Gepäck bis an die Enddestination verschicken, sondern muss es jedes Mal abholen und neu einchecken. Das war das Erste. Das Zweite war... ich wurde von Frankfurt nach Nagoya auf die Warteliste gesetzt. Ich bin quasi in Dresden los geflogen ohne zu wissen, ob ich von Frankfurt ueberhaupt weiter mitfliegen kann. Lustig
Also bin ich in Frankfurt eilig zum naechsten Lufthansa Schalter gehechtet um einen Sitzplatz zu erhalten. Und das hat auch geklappt. Leider bin ich nicht in der Klasse nach oben gebucht worden und bin nur Economie geflogen. Dazu muss ich sagen.... der Service der ANA letztes Jahr auf dem Langstreckenflug hat mir weitaus besser gefallen, als der der Lufthansa.
Das ANA-Personal ist viel aufmerksamer, geht öfter mit Getränken durch. Man hat einen individuellen Fernseher am Platz und muss nicht das Lufthansa Entertainment Programm ertragen. Also fliegen wir demnächst wieder ANA!
In Nagoya angekommen ging das Chaos los. Wie finde ich meinen Schalter zur Abfertigung?? Das war fast zu einfach.... ich ging zum Inland Check in der ANA... aber jetzt hatte ich mein Ticket und nun wohin mit dem Gepäck?? Das muss an einem anderen Schalter abgegeben werden. Wie gut, dass ich nicht das erste Mal hier bin und soviel schon weiss, wie es in Japan abgeht. Gepäck wurde ohne Probleme ueberprüft, aber der Sicherheitschef wollte wissen, was ich fuer Sprays im Koffer habe. Wie sagt man Impregnierspray auf Japanisch???
Ich habe es letzten Endes als Haarspray verkauft...
Das Umsteigen ging also ziemlich reibungslos. Und dann war ich auch gegen 14 Uhr auf dem Hokkaido Flughafen. Dort habe ich mich zum JR (Japan Railway) Schalter durchgewurschtelt um mir einen 5-Tages-Pass zu kaufen mit dem ich jetzt in ganz Hokkaido herumfahren kann. Dann noch schnell eine Fahrkarte gekauft um nach Chitose Stadt zu kommen (wie gut, dass ich in Tokyo schon mal U-Bahn gefahren bin, denn das Zug Fahren funktioniert genau so). Und nun bin ich im Hotel.
Das ist auch soweit in Ordnung. Nichts extra, aber sauber und OK. Und da werde ich jetzt auch hin verschwinden, denn ich bin hundemüde und morgen frueh mache ich mich auf nach Sapporo.
Noch zwei Sachen, der Flughafen Nagoya ist vielleicht ein Wucht. Der liegt auf einer Landzunge praktisch im Meer.
Und mit dem Flugzeug sind wir beim Landeanflug ca. 3 Min neben einem riesigen Frachter hergeflogen. Das ist vielleicht seltsam, aber ein Erfahren. Foto war leider verboten, da alle elektronischen Geräte ausgeschaltet werden müssen!
Und es ist arschkalt hier. Schnee gibt es auch... also alles, was das Herz begehrt. Und nun Gute Nacht und bis morgen!!!

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